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Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 27.06.1990, Az.: 7 ABR 43/89

Freistellungspflicht; Betriebsratstätigkeit; Direktionsrecht

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
27.06.1990
Aktenzeichen
7 ABR 43/89
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1990, 10125
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LAG Düsseldorf 30.03.1989 - 5 TaBV 3/89

Fundstellen

  • BAGE 65, 230 - 238
  • AuR 1991, 153 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1991, 759-761 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB 1991, 973-974 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStR 1991, 954 (amtl. Leitsatz)
  • MDR 1991, 778 (Volltext mit amtl. LS)
  • NZA 1991, 430-432 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1991, 187 (amtl. Leitsatz)
  • ZTR 1991, 263-264 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Die Freistellungspflicht des Arbeitgebers nach § 37 Abs. 2 BetrVG erschöpft sich nicht darin, den Betriebsratsmitgliedern die zur ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Aufgaben erforderliche freie Zeit zu gewähren. Auch bei der Zuteilung des Arbeitspensums muß der Arbeitgeber auf die Inanspruchnahme des Betriebsratsmitglieds durch Betriebsratstätigkeit während der Arbeitszeit angemessen Rücksicht nehmen.