Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 25.03.1976, Az.: 3 AZR 331/75
Gehaltsvorschuß; Versicherungsangestellter im Außendienst; Provision; Fahrtauslagen; Spesen; Rückzahlungsansprüche des Arbeitgebers
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 25.03.1976
- Aktenzeichen
- 3 AZR 331/75
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1976, 10148
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Kiel 15.04.1975 - 1 Sa 87/75
Rechtsgrundlagen
- § 133 BGB
- § 138 BGB
- § 157 BGB
- § 614 BGB
- § 65 HGB
- §§ 87 ff. HGB
- § 92 HGB
- § 139 ZPO
- § 554 Abs. 3 Nr. 2b ZPO
- § 19 Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe vom 1. April 1959
- § 20 Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe vom 1. April 1959
Fundstellen
- DB 1976, 2213 (Volltext)
- VersR 1977, 188
Amtlicher Leitsatz
Es kann dahinstehen, ist aber nicht zweifelsfrei, ob ein Versicherungsunternehmen als Arbeitgeber mit einem Versicherungsangestellten im Außendienst im Wege des sogenannten Anrechnungsvertrages ohne Verstoß gegen § 138 Abs. 1 BGB gültig vereinbaren kann. daß endgültig verdiente Provisionen und aus diesem Anlaß erhaltene Fahrtauslagen und Spesen mit Rückzahlungsansprüchen des Arbeitgebers aus ungedeckt gebliebenen Provisionsvorschüssen laufend verrechnet werden dürfen.