Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 26.05.1970, Az.: 1 BvR 668/68
Grundrechtsverletzung; Rechtsstaatsprinzip; Soldat; Disziplinarmaßnahmen; Anerkennung von Kriegsdienstverweigerern ; Verhängung von Arrestmaßnahmen ; Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 26.05.1970
- Aktenzeichen
- 1 BvR 668/68
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1970, 10928
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- Art. 2 Abs. 1 GG
- Art. 20 Abs. 3 GG
- Art. 103 Abs. 3 GG
- § 8 WDO
- § 74 WDO
Fundstellen
- BVerfGE 28, 264 - 281
- DÖV 1970, 718 (amtl. Leitsatz)
- MDR 1970, 906 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1970, 1731-1732 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
Weitere Verfahren: 1 BvR 710/68; 1 BvR 337/69
Wenn gegen einen Soldaten, der zur Zeit der Disziplinarmaßnahmen noch nicht als Kriegsdienstverweigerer anerkannt war, wiederholte Arrestmaßnahmen verhängt werden, wobei der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt wird, so werden weder das Grundrecht aus Art. 103 Abs. 3 GG noch das Rechtsstaatsprinzip verletzt.