Bundesgerichtshof
Beschl. v. 04.08.2009, Az.: VI ZR 243/08
Anforderungen an die Angaben über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse bei einem Antrag auf Prozesskostenhilfe
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 04.08.2009
- Aktenzeichen
- VI ZR 243/08
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2009, 19181
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Hamburg - 18.01.2008 - AZ: 324 O 509/07
- OLG Hamburg - 29.07.2008 - AZ: 7 U 20/08
- nachfolgend
- BGH - 09.02.2010 - AZ: VI ZR 243/08
Rechtsgrundlage
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 4. August 2009
durch
die Richter Zoll, Wellner, Pauge, Stöhr und
die Richterin von Pentz
beschlossen:
Tenor:
Der Antrag des Klägers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird abgelehnt, weil der Kläger seine Angaben über seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse innerhalb der mit Verfügungen vom
- 28.
April und 25. Juni 2008 gesetzten Frist nicht im geforderten Umfang glaubhaft gemacht hat ( § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO). Die trotz mehrfacher ausdrücklicher Aufforderung zur Vorlage der Kontoauszüge sämtlicher Konten eingereichten, zum Teil geschwärzten Kontoauszüge erlauben nicht die erforderliche Prüfung der Vermögensverhältnisse der Ehefrau.
Wellner
Pauge
Stöhr von Pentz