Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 07.11.1995, Az.: 3 AZR 1064/94
Rente; Übergangsgeld
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 07.11.1995
- Aktenzeichen
- 3 AZR 1064/94
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 10078
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Berlin - 03.11.1994 - AZ: 7 Sa 77/94
Rechtsgrundlagen
- Art. 119 EG-Vertrag
- Art. 3 Abs. 2 GG
- Art. 3 Abs. 3 GG
- § 36 SGBVI
- § 39 SGBVI
Fundstellen
- AuR 1996, 150 (amtl. Leitsatz)
- BB 1996, 436 (amtl. Leitsatz)
- DB 1996, 941-942 (Volltext mit amtl. LS)
- FamRZ 1996, 729 (amtl. Leitsatz)
- NJ 1996, 273-274 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1996, 2118 (amtl. Leitsatz)
- NZA 1996, 653-655 (Volltext mit amtl. LS)
- RdA 1996, 197 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Eine tarifliche Regelung, die Frauen, die mit Vollendung des 60. Lebensjahres aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden, um gesetzliche Rente in Anspruch zu nehmen, einen Anspruch auf Übergangsgeld gibt, Männern aber erst dann, wenn sie mit Vollendung des 65. Lebensjahres ausscheiden, verstößt jedenfalls insoweit gegen Art. 119 EG-Vertrag und Art. 3 Abs. 2 und Abs. 3 GG, wie sie Männer vom Bezug des Übergangsgeldes ausschließt, die mit Vollendung des 63. Lebensjahres die gesetzliche Rente in Anspruch nehmen wollen und deshalb aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden.