Bundessozialgericht
Urt. v. 13.12.1984, Az.: 9a RV 40/83
Feststellung einer Sozialleistung; Antragstellung; Rechtswidriger Verwaltungsakt; Rücknahme eines Verwaltungsaktes; Vertrauensschutz
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 13.12.1984
- Aktenzeichen
- 9a RV 40/83
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1984, 10856
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Mainz 08.06.1982 - S 5 V 236/81
- LSG Mainz 14.06.1983 - L 4 V 117/82
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BSGE 57, 274 - 279
- SozR 1300 § 48 Nr 11
Amtlicher Leitsatz
Wenn die Verwaltung eine einkommensabhängige Sozialleistung feststellt, ohne vom Berechtigten nach Antragstellung erzieltes, ihr aber bekannt gegebenes anzurechnendes Einkommen zu berücksichtigen, so liegt ein von Anfang an rechtswidriger Verwaltungsakt vor, bei dessen Rücknahme nach § 45 SGB X der Vertrauensschutz zu beachten ist. § 48 Abs 1 S 2 Nr 3 SGB X steht dem nicht entgegen.