Bundesfinanzhof
Urt. v. 10.07.1996, Az.: I R 132/94
Gewerbesteuer; Betriebsaufspaltung; Einbeziehung von Wirtschaftsgütern; Vermietung des Betriebes; Besitzpersonengesellschaft; Verpachtung an Betriebs-GmbH; Steuerrechtliche Sonderbetriebsvermögen
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 10.07.1996
- Aktenzeichen
- I R 132/94
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 11117
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BFHE 181, 337 - 341
- BB 1996, 2670 (amtl. Leitsatz)
- BB 1997, 80-81 (Volltext mit amtl. LS)
- BFH/NV 1997, 58-59
- BStBl II 1997, 226-228 (Volltext mit amtl. LS)
- Betr 1996, 2595
- DB 1996, 2595 (Volltext mit amtl. LS)
- DStR 1996, 2011-2013 (Volltext mit amtl. LS)
- DStZ 1997, 265 (Volltext mit amtl. LS)
- GmbHR 1997, 85-86 (Volltext mit amtl. LS)
- HFR 1997, 322-323 (Volltext mit amtl. LS)
- KÖSDI 1997, 10953 (Kurzinformation)
- NWB DokSt 1998, 271
Amtlicher Leitsatz
1. Bei der Frage, ob ein Vermieter oder Verpächter einen (Teil-) Betrieb i. S. des § 8 Nr. 7 S. 2 GewStG vermietet oder verpachtet hat, sind nur die zivilrechtlich von ihm überlassenen Wirtschaftsgüter einzubeziehen.
2. Wirtschaftsgüter, die ein Gesellschafter einer Besitzpersonengesellschaft unmittelbar an die Betriebs-GmbH verpachtet, bleiben bei der Frage nach dem Vorliegen einer Betriebsverpachtung durch die Personengesellschaft i. S. von § 8 Nr. 7 S. 2 GewStG selbst dann außer Betracht, wenn sie steuerrechtlich zum Sonderbetriebsvermögen gehören.