Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 21.08.1997, Az.: BVerwG 2 C 37/96
Beschlüsse; Tatsächliche Grundlagen; Wechsel der täglichen Arbeitszeit; Dienstschichten; Bereitschaftsdienst; Volldienst; Bereitschaftsdienst
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 21.08.1997
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 C 37/96
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1997, 12489
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Karlsruhe 05.10.1993 - 2 K 309/93
- VGH Mannheim 30.01.1996 - 4 S 402/94
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DVBl 1998, 203 (amtl. Leitsatz)
- DÖV 1998, 204-205 (Volltext mit amtl. LS)
- ZBR 1998, 100-101
Amtlicher Leitsatz
1. Beschlüsse nach § 130 a VwGO müssen erkennen lassen, von welchen tatsächlichen Grundlagen das Berufungsgericht bei seiner Entscheidung ausgegangen ist.
2. Ein regelmäßiger Wechsel der täglichen Arbeitszeit gemäß § 22 Abs. 1 EZulV tritt ein, wenn der Anfangs- und/oder Endzeitpunkt mehrerer Dienstschichten unterschiedlich festgelegt sind (wie BVerwG, Urteil vom 21. März 1996 - BVerwG 2 C 24.95 -).
3. Ein regelmäßiger Wechsel der täglichen Arbeitszeit ohne Berücksichtigung von Bereitschaftsdienst nach § 22 Abs. 3 Satz 1 EZulV liegt nicht vor, wenn der Anfangs- und/oder Endzeitpunkt des Volldienstes ständig gleichbleibt. Für die Festlegung der Zeiten des Volldienstes und des Bereitschaftsdienstes kommt es auf den Dienstplan an.