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Bundesfinanzhof
Urt. v. 09.03.1976, Az.: VII K 18/75

Vertretungszwang vor dem Bundesfinanzhof (BFH)

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
09.03.1976
Aktenzeichen
VII K 18/75
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1976, 10338
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BFHE 118, 290 - 290
  • BFH/NV 1976, 449
  • DB 1976, 1204 (Volltext)
  • DStR 1976, 434 (amtl. Leitsatz)
  • NJW 1976, 1992 (amtl. Leitsatz)

Entscheidungsgründe

1

Nach Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs (BFH-EntlastG) muß sich vor dem Bundesfinanzhof jeder Beteiligte durch einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer oder -- vorerst -- einen Steuerbevollmächtigten (Art. 2 Nr. 1 Satz 3 a. a. O.) als Bevollmächtigten vertreten lassen. Diese Bestimmung ist in entsprechender Anwendung des Grundgedankens des § 78 Abs. 3 der Zivilprozeßordnung dahin auszulegen, daß ein Beteiligter, der selbst Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ist, dem Vertretungszwang nicht unterliegt.