Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 17.05.1983, Az.: 2 BvR 731/80
Menschenrechte Strafverfahren; Revisionsbegründung; Faires Verfahren; Rechtsstaatsgebot; Verteidiger; Anspruch auf Übersetzung des Strafurteils; Herabwürdigung; Verständnis des Angeklagten; Fehlende Sprachkenntnisse; Teilnahme am Verfahren
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 17.05.1983
- Aktenzeichen
- 2 BvR 731/80
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1983, 11486
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- Art. 6 MenschRKon
- § 185 GVG
Fundstellen
- BVerfGE 64, 135 - 157
- JZ 1983, 659-663
- MDR 1983, 813-815 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1983, 2762-2765 (Volltext mit amtl. LS)
- Sachs, BayVerwBl 84, 208
Amtlicher Leitsatz
Vom Schutzbereich des Verfahrensgrundrechts auf rechtliches Gehör wird die Frage nicht umgriffen, ob und in welchem Umfang ein der deutschen Sprache nicht oder nicht hinreichend mächtiger Verfahrensbeteiligter einen Anspruch darauf hat, daß das Gericht ihm über einen Dolmetscher oder Übersetzer zur Überbrückung von Verständigungsschwierigkeiten verhilft.