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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 08.04.1987, Az.: 1 BvR 564/84

Eigentumsgarantie; Rentenversicherung; Sozialversicherung; Rentenbezüge; Anwartschaften; Fortsetzung der Zahlungen; Erwerbsunfähigkeit; Haushaltsbegleitgesetz; Berufsunfähigkeitsrente; Grundgesetzkonform

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
08.04.1987
Aktenzeichen
1 BvR 564/84
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1987, 12226
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerfGE 75, 78 - 107
  • DB 1988, 1545 (Urteilsbesprechung von RA Dr. Wolfgang Philipp)
  • DVBl 1987, 947-949 (Volltext mit amtl. LS)
  • Papier, SGB 87, 464

Amtlicher Leitsatz

1. Die Regelung des Haushaltsbegleitgesetzes 1984, welche den Bezug der Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente erschweren, sind mit Art. 14 I u. 3 I vereinbar, soweit danach Versicherte, die vor dem 1. 1. 84 eine Versicherungszeit von 60 Kalendermonaten zurückgelegt hatten, ihre Anwartschaften nur durch Weiterzahlung von Beiträgen aufrechterhalten können.

2. Die Regelungen des Haushaltsbegleitgesetzes 1984, welche die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente erschweren, sind mit Art. 14 I und Art. 3 I GG vereinbar.