Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 24.03.1977, Az.: BVerwG 2 C 14/75
Verwaltungsvorschrift; Rechtsnorm; Ausbildungsordnung; Prüfungsordnung; Täuschungsversuch; Anstellungsprüfung
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 24.03.1977
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 C 14/75
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1977, 11256
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ö VG Köln 06.09.1972 - 3 K 763/70
- OVG Münster 11.02.1974 - XII A 1253/72
Rechtsgrundlagen
- Art. 33 Abs. 2 GG
- § 16 Abs. 2 BG NW
- § 5 Abs. 1 LbV NW
- § 24 Abs. 1 LbV NW
Fundstellen
- BVerwGE 52, 193
- DÖV 1978, 110
Amtlicher Leitsatz
Es kann dahingestellt bleiben, ob und inwieweit die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in den Gemeinden und Gemeindeverbänden des Landes Nordrhein-Westfalen vom 21.03.1961 (MBl NW S 497) in der Fassung vom 04.08.1965 (MBl NW S 1093), die als Verwaltungsvorschrift erlassen worden ist, ihrem materiellen Gehalt nach als Rechtsvorschrift zu qualifizieren ist. Jedenfalls erweist sich die in dieser Ausbildungs- und Prüfungsordnung enthaltene Vorschrift, daß bei einem Täuschungsversuch während der Anstellungsprüfung der Prüfungsausschuß je Prüfungsleistungen anordnen oder die Prüfung für nicht bestanden erklären kann, auch inhaltlich als Verwaltungsvorschrift.