Bundesgerichtshof
Urt. v. 29.06.1957, Az.: IV ZR 88/57
Verfahrensrüge; Mündliche Verhandlung; Rügeverzicht; Verzichtswille; Verfahrensmangel
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 29.06.1957
- Aktenzeichen
- IV ZR 88/57
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1957, 10255
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BGHZ 25, 71
- BGHZ 25, 66 - 79
- JZ 1958, 57-60 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
- NJW 1957, 1517-1519 (Volltext mit amtl. LS)
- ZZP 1958, 380-386
Redaktioneller Leitsatz
Macht die Partei von der Möglichkeit einer Verfahrensrüge in der nächsten mündlichen Verhandlung keinen Gebrauch, erfolgt der Rügeverzicht erfolgt entweder ausdrücklich oder stillschweigend. Dafür ist ein Verzichtswille nicht erforderlich, sofern die Partei den Verfahrensmangel kannte oder kennen mußte.