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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 18.12.1996, Az.: BVerwG 6 C 6/95

Heilung eines Zustellungsmangels; Zulassung der Sprungrevision; Antragsfrist; Genehmigung eines Privatgymnasiums; Grundschulpflicht

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
18.12.1996
Aktenzeichen
BVerwG 6 C 6/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1996, 12751
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Potsdam 23.08.1994 - 3 K 229/91

Fundstellen

  • BVerwGE 104, 1 - 13
  • DVBl 1997, 1176-1180 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1998, 169 (amtl. Leitsatz)
  • NJ 1997, 503 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ 1997, 1209 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ-RR 1997, 541-545 (Volltext mit amtl. LS)
  • SGb 1997, 641 (red. Leitsatz)
  • SozSich 1998, 119

Amtlicher Leitsatz

1. Die die Heilung eines Zustellungsmangels nach § 9 Abs. 1 VwZG ausschließende Bestimmung des § 9 Abs. 2 VwZG ist analog anzuwenden auf die Frist zur Stellung des Antrags auf Zulassung der Sprungrevision nach § 134 Abs. 1 Satz 2 VwGO.

2. Ein bundesverfassungsrechtlicher Anspruch auf Genehmigung eines Privatgymnasiums, das ab Klasse 5 beginnt, besteht nicht, wenn der Landesgesetzgeber eine ausnahmslos sechsjährige Grundschulpflicht in verfassungskonformer Weise vorgesehen hat und der Betrieb eines solchen grundständigen Gymnasiums der Gesamtkonzeption des öffentlichen Schulwesens des Landes widerspricht.