Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 27.11.2006, Az.: BVerwG 6 PB 16.06
Zulassungsbeschluss im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren betreffend einer Rechtsbeschwerde
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 27.11.2006
- Aktenzeichen
- BVerwG 6 PB 16.06
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2006, 27966
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Koblenz - 09.09.2005 - AZ: VG 4 PK 689/05.KO
- OVG Rheinland-Pfalz - 13.07.2006 - AZ: OVG 4 A 10242/06
- nachfolgend
- BVerwG - 09.07.2007 - AZ: BVerwG 6 P 9.06
Rechtsgrundlagen
In der Personalvertretungssache
hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 27. November 2006
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bardenhewer und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Büge und Vormeier
beschlossen:
Tenor:
Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde im Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Fachsenat für Personalvertretungssachen - Bund -) vom 13. Juli 2006 wird aufgehoben.
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers wird zugelassen.
Gründe
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 83 Abs. 2 BPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG zuzulassen. Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit geben, zu der Frage Stellung zu nehmen, ob die Verpflichtung der Dienststelle zur Freistellung von Personalratsmitgliedern für die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen und zur entsprechenden Kostenübernahme gemäß § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 6 BPersVG wegen unvollständiger Unterrichtung der Dienststelle durch den Personalrat entfällt.
Büge
Vormeier