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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 09.11.1976, Az.: BVerwG 5 B 80/76

Aufklärungspflicht; Unbestimmte Anträge; Berufungsverfahren; Formulierungshilfe

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
09.11.1976
Aktenzeichen
BVerwG 5 B 80/76
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1976, 11153
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Aachen 19.09.1975 - 4 K 43/75
OVG Münster 24.06.1976 - VIII A 158/76

Fundstellen

  • DÖV 1977, 334
  • NJW 1977, 1465

Amtlicher Leitsatz

1. Auch in Rechtsstreitigkeiten aus den in VwGO § 188 S. 1 genannten Sachgebieten gilt, daß im Berufungsverfahren ein "bestimmter Antrag" gestellt werden muß.

2. Die in VwGO § 86 Abs. 3 normierte Pflicht, auf die Stellung eines sachdienlichen Antrags hinzuwirken, umfaßt auch eine Formulierungshilfe, gegebenenfalls nach einer klärenden Erörterung des Begehrens mit dem Rechtsuchenden.