Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 15.04.1980, Az.: 2 BvL 7/77
Normenkontrollverfahren; Entscheidung; Ausgangsverfahren; Verfahrensgegenstand; Prüfung; Entscheidungsunerhebliche Rechtsfragen; Soldat ; Entfernen von der Truppe; Wehrgerechtigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 15.04.1980
- Aktenzeichen
- 2 BvL 7/77
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1980, 11188
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Titisee-Neustadt 09.09.1977 - 2 Ds 36/77
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BVerfGE 54, 47 - 53
- NJW 1980, 1946 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
1. Nicht der Prüfung entscheidungsunerheblicher Rechtsfragen dient das konkrete Normenkontrollverfahren, sondern der Entscheidung über des im Ausgangsverfahren anhängigen Verfahrensgegenstandes.
2. Wenn ein Soldat sich eigenmächtig von seiner Truppe entfernt hat, ist die Frage der Wehrgerechtigkeit nicht relevant, inwiefern ein Soldat nach § 15 Abs. 1 WStG bestraft werden darf.