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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 28.02.1990, Az.: 7 AZR 143/89

Befristung

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
28.02.1990
Aktenzeichen
7 AZR 143/89
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1990, 10129
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LAG Niedersachsen 24.01.1989 - 8 Sa 1365/88

Fundstellen

  • BAGE 64, 220 - 229
  • AuR 1990, 231 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1991, 207-208 (Volltext mit amtl. LS)
  • BB 1990, 1135 (amtl. Leitsatz)
  • DB 1990, 1923-1925 (Volltext mit amtl. LS)
  • JR 1990, 440 (amtl. Leitsatz)
  • NZA 1990, 746-748 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1990, 255 (amtl. Leitsatz)
  • ZTR 1990, 438 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Sind die Arbeitsvertragsparteien trotz beiderseitiger Tarifbindung beim Abschluß eines befristeten Arbeitsvertrages rechtsirrtümlich davon ausgegangen, die Protokollnotiz Nr. 1 zu Nr. 1 SR 2 a zum Manteltarifvertrag für die Angestellten der Bundesanstalt für Arbeit (MTA), die einen sachlichen Grund für die Befristung verlangt, könne einzelvertraglich wirksam ausgeschlossen werden, so liegt beim Fehlen der nach Nr. 2 Abs. 1 SR 2 a MTA erforderlichen Einigung über die tarifvertragliche Grundform des befristeten Arbeitsverhältnisses eine Vertragslücke vor, die im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung (§§ 157, 133 BGB) zu schließen ist.