Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 29.06.1983, Az.: 2 BvR 1546/79
Abgeordnetenentschädigung; Abgeordnetenversorgung; Recht auf Chancengleichheit; Beeinträchtigung ; Abgeordnetenstatus; Statthaftigkeit der Verfassungsbeschwerde
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 29.06.1983
- Aktenzeichen
- 2 BvR 1546/79
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1983, 11519
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- Art. 93 Abs. 1 Nr. 4 GG
- AllgWahlR
Fundstellen
- BVerfGE 64, 301 - 323
- DVBl 1983, 1233-1236 (Volltext mit amtl. LS)
- JZ 1983, 950-953
- NJW 1984, 165-167 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1984, 90 (amtl. Leitsatz)
- Sontheimer, VBIBW 84, 69
Amtlicher Leitsatz
1. Zur Frage, ob durch gesetzliche Regelungen über die Abgeordnetenentschädigung und -versorgung das Recht auf Chancengleichheit bei der Wahl beeinträchtigt sein kann.
2. Greift ein Abgeordneter eines Landtages die gesetzliche Ausgestaltung seines Status als Abgeordneter (hier: hinsichtlich Anspruchs auf angemessene Entschädigung und Versorgung) als verfassungswidrig an, ist der Rechtsweg gem. Nr. 4 z BVerfG - eröffnet; die Verfassungsbeschwerde zum BVerfG ist nicht statthaft.