Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 10.03.2005, Az.: BVerwG 3 B 136.04 (3 C 14.05)
Aufhebung der gerichtlichen Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision; Vereinbarkeit der Verwendung von Elektroreizgeräten bei der Hundeausbildung mit dem Tierschutzgesetz
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 10.03.2005
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 B 136.04 (3 C 14.05)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2005, 11857
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Gelsenkirchen - 14.05.2003 - AZ: 7 K 625/01
- OVG Nordrhein-Westfalen - 15.09.2004 - AZ: 20 A 3176/03
- nachfolgend
- BVerwG - 23.02.2006 - AZ: BVerwG 3 C 14.05
Rechtsgrundlagen
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 10. März 2005
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Driehaus sowie
die Richter am Bundesverwaltungsgericht van Schewick und Dr. Dette
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil vom 15. September 2004 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Beschwerde ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. In dem erstrebten Revisionsverfahren kann voraussichtlich die Frage geklärt werden, ob und ggf. inwieweit Elektroreizgeräte zur Hundeausbildung § 3 Nr. 11 TierSchG unterfallen.
Das Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen BVerwG 3 C 14.05 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.
van Schewick, Richter
Dr. Dette, Richter