Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.03.2007, Az.: V ZR 271/06
Einstellung einer Zwangsvollstreckung
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 15.03.2007
- Aktenzeichen
- V ZR 271/06
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2007, 15797
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG München I - 30.05.2006 - AZ: 23 O 663/04
- OLG München - 04.12.2006 - AZ: 21 U 3805/06
Rechtsgrundlage
Fundstelle
- WuM 2007, 545 (amtl. Leitsatz)
Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
am 15. März 2007
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
den Richter Dr. Klein,
die Richterin Dr. Stresemann und
die Richter Dr. Czub und Dr. Roth
beschlossen:
Tenor:
Die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des 21. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 4. Dezember 2006 - 21 U 3805/06 - wird gegen Sicherheitsleistung des Beklagten in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrages einstweilen eingestellt, wenn nicht die Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in derselben Höhe leisten.
Eine Einstellung nach § 719 Abs. 2 Satz 1 ZPO ist vorzunehmen, obwohl der Beklagte im Berufungsrechtszug keinen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO gestellt hat. So ist zu verfahren, wenn das Berufungsgericht unter rechtsfehlerhafter Anwendung des § 713 ZPO von der nach § 711 Satz 1 ZPO gesetzlich vorgesehenen Anordnung abgesehen hat (BGH, Beschl. v. 24. März 2003, IX ZR 243/02, Umdruck S. 4; Beschl. v. 30. Januar 2007, X ZR 147/06, Rdn. 5 - zur Veröffentlichung vorgesehen).
Klein
Stresemann
Czub
Roth