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Bundesfinanzhof
Urt. v. 31.03.1998, Az.: IX R 18/96

Ermittlung des Nutzungswerts; Schätzung; Begünstigte Aufwendungen für Baudenkmäler

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
31.03.1998
Aktenzeichen
IX R 18/96
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1998, 12432
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BFHE 185, 471 - 474
  • BB 1998, 1301 (amtl. Leitsatz)
  • BFH/NV 1998, 1032-1033
  • BStBl II 1998, 386-388 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB 1998, 1313 (Kurzinformation)
  • DStR 1998, 931-933 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStRE 1998, 511-512 (amtl. Leitsatz)
  • FR 1998, 620-621
  • GuG 1999, 117-118 (Volltext mit amtl. LS)
  • HFR 1998, 646-647
  • INF 1998, 507
  • KÖSDI 1998, 11605 (Kurzinformation)
  • NJW 1998, 3376 (amtl. Leitsatz) "Denkmal"
  • NWB 1999, 1102-1103
  • NWB DokSt 1999, 238
  • NZM 1998, 640

Amtlicher Leitsatz

Ist bei der Ermittlung des Nutzungswerts gemäß § 21 Abs. 2 EStG als Mietwert die Kostenmiete anzusetzen, so ist diese grundsätzlich auf der Grundlage der II. BV zu berechnen. Schätzt das FA die Kostenmiete statt dessen anhand eines bestimmten Prozentsatzes der Anschaffungs- und Herstellungskosten, ist dies nicht zu beanstanden, soweit die nach der II. BV ermittelte Kostenmiete nicht überschritten wird. In eine solche Schätzung sind auch begünstigte Aufwendungen für Baudenkmäler (§ 82 i EStDV; heute § 7 i EStG) einzubeziehen.