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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 25.04.1991, Az.: BVerwG 7 C 11/90

Recht der Namensänderung; Wichtiger Grund; Beschlüsse im Umlaufverfahren; Bestimmtheit eines Präsidiumbeschlusses

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
25.04.1991
Aktenzeichen
BVerwG 7 C 11/90
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1991, 12758
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Arnsberg 24.07.1986 - 1 K 2077/85
OVG Münster 05.12.1989 - 10 A 2045/86
nachfolgend
OVG Nordrhein-Westfalen - 05.03.1992 - AZ: 10 A 2045/86

Fundstellen

  • BVerwGE 88, 159 - 166
  • DVBl 1991, 1313-1315 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1991, 892-893 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1992, 254-256 (Volltext mit red. LS)
  • NVwZ 1992, 162 (red. Leitsatz)
  • SGb 1992, 73 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. Zur Auswirkung der Rechtsprechung des BVerfG zur Bestimmung des Ehenamens (NJW 1991, 1602) auf das Recht der Namensänderung.

2. Das Präsidium eines Gerichts darf jedenfalls im Einverständnis aller mitwirkungsberechtigten Mitglieder Beschlüsse grundsätzlich auch im Umlaufverfahren fassen.

3. Zu den Anforderungen an die Bestimmtheit eines Präsidiumsbeschlusses, der die Heranziehung ehrenamtlicher Richter beim Einschieben einer Sitzung und im Fall der Verhinderung regelt.