Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 26.06.1997, Az.: 8 AZR 506/97
Befristetes Verbot mit Erlaubnisvorbehalt; Aufnahme einer Teilzeitarbeit; Schriftliche Ablehnung; Gesetzliche Frist; Zustimmungserfordernis
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 26.06.1997
- Aktenzeichen
- 8 AZR 506/97
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1997, 10244
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Ulm 17.02.1994 - 4 Ca 246/93 R
- LAG Baden-Württemberg - 29.03.1995 - AZ: 7 Sa 103/94
- LAG Stuttgart 29.03.1995 - 7 Sa 103/94
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BAGE 86, 155 - 162
- BB 1997, 2169
- DB 1997, 2128
- NJW 1998, 102
Amtlicher Leitsatz
§ 15 Abs. 4 BErzGG 1992 enthält ein befristetes Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Beantragt der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber ordnungsgemäß die Zustimmung zur Aufnahme einer Teilzeitarbeit bei einem anderen Arbeitgeber, kann der Arbeitgeber die Zustimmung nur binnen vier Wochen unter Angabe entgegenstehender betrieblicher Interessen schriftlich ablehnen. Erklärt er sich nicht frist- oder formgerecht, entfällt das Zustimmungserfordernis mit Ablauf der gesetzlichen Frist.