Bundesfinanzhof
Beschl. v. 03.02.2000, Az.: I B 40/99
Sachaufklärungspflicht; Zeugenaussage; Beweiswürdigung; Beweislastverteilung
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 03.02.2000
- Aktenzeichen
- I B 40/99
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2000, 11731
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 76 Abs. 1 S. 1 FGO
- § 76 Abs. 2 FGO
- Art. 1 Nr. 6 BFHEntlG
Fundstelle
- BFH/NV 2000, 874
Gründe
Die Beschwerde ist jedenfalls unbegründet.
Das Finanzgericht (FG) hat seine Verpflichtung zur weiteren Sachaufklärung (§ 76 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) nicht verletzt. Aufgrund seiner Würdigung der Aussage des Zeugen X musste sich dem FG keine weitere Sachaufklärung aufdrängen. Ebenso wenig bestand Anlass zu entsprechenden Hinweisen an die Beteiligten (§ 76 Abs. 2 FGO).
Die Beweiswürdigung des FG sowie die dem angefochtenen Urteil zugrunde liegende Beweislastverteilung sind revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen (Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 25. Februar 1999 XI B 172/97, BFH/NV 1999, 963, m. w. N. ; vom 28. Mai 1998 X B 87/97, BFH/NV 1998, 1506), sie bestimmen daher auch das Verfahren des FG (vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. Februar 1999 V B 125/98, BFH/NV 1999, 963; vom 10. April 1999 IX B 19/99, BFH/NV 1999, 1350; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl. , § 115 Anm. 34 ff. , m. w. N. ).
Im Übrigen ergeht die Entscheidung gemäß Art. 1 Nr. 6 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs ohne Begründung.