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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 08.02.2022, Az.: 6 StR 639/21

Verwerfung der Revision als unbegründet

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
08.02.2022
Aktenzeichen
6 StR 639/21
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2022, 12166
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2022:080222B6STR639.21.0

Verfahrensgang

nachfolgend
BVerfG - 09.08.2023 - AZ: 2 BvR 558/22

Fundstellen

  • MMR 2022, 374
  • NJW-Spezial 2022, 216-217
  • NStZ-RR 2024, 167
  • StRR 2022, 2
  • StV 2022, 277

Verfahrensgegenstand

Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Februar 2022 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen:

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Rostock vom 23. Juli 2021 wird als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Die aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts genannten Gründen unzulässige Verfahrensrüge wäre auch unbegründet. Der Senat sieht im Ergebnis die aus der Überwachung der Kommunikation über den Krypto-Messengerdienst EncroChat durch französische Behörden gewonnenen Erkenntnisse im Einklang mit der obergerichtlichen Rechtsprechung als im Strafverfahren verwertbar an (vgl. etwa KG, NStZ-RR 2021, 353 [BayObLG 10.05.2021 - 201 ObOWi 445/21] mwN).

Sander
König
Feilcke
Tiemann
von Schmettau