Bundesgerichtshof
Urt. v. 18.10.1977, Az.: VI ZR 21/76
Körperverletzung; Haftpflichtversicherer; Arbeitsunfähigkeit; Rentenversicherung; Schadensersatz
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 18.10.1977
- Aktenzeichen
- VI ZR 21/76
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1977, 11495
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BGHZ 69, 347 - 354
- MDR 1978, 215-216 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1978, 999 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1978, 155-156 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Wer durch eine Körperverletzung arbeitsunfähig geworden ist, kann in der Regel von dem Schädiger bzw. Haftpflichtversicherer Ersatz der Beiträge zur Überbrückung der Ausfallzeit durch freiwillige Fortsetzung der sozialen Rentenversicherung auch dann verlangen, wenn noch nicht sicher ist, daß die beitragslose Zeit später zu einer Verkürzung seiner Rente führen wird (Ergänzung zu BGHZ 46, 332 = VersR 67, 277).