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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 07.12.1994, Az.: 1 BvR 2011/94

Brandenburg; Mecklenburg-Vorpommern; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Thüringen; Entscheidung in der Hauptsache; Vertretungsbefugnis von Rechtsanwälten; Anwaltprozesse

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
07.12.1994
Aktenzeichen
1 BvR 2011/94
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1994, 13033
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerfGE 91, 328 - 334
  • AnwBl 1995, 103-104 (Volltext)
  • FamRZ 1995, 280-282 (Volltext mit red. LS)
  • NJ 1995, 84 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJ 1996, 77 (Pressemitteilung)
  • NJW 1995, 24
  • NJW 1995, 247-248 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZIP 1995, A65 (Kurzinformation)
  • ZIP 1995, 68-70 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZIP 1995, A121 (Kurzinformation)

Amtlicher Leitsatz

Die Anwendung von § 78 I und II ZPO i. d. F. des Gesetzes vom 20.2.1986 (BGBl I, 301) wird in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache, längstens für die Dauer von sechs Monaten, einstweilen ausgesetzt, soweit er die Vertretungsbefugnis von Rechtsanwälten, die bei einem Land- oder Amtsgericht eines dieser Länder zugelassen sind, in Anwaltprozessen vor diesen Gerichten betrifft. Insoweit bleibt § 22 des Gesetzes der Rechtspflege im Beitrittsgebiet vom 26.6.1992 (BGBl I, 1147) über den 31.12.1994 hinaus bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache, längstens für die Dauer von sechs Monaten, anwendbar.