Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 01.02.1996, Az.: BVerwG 4 B 303/95
Naturschutz; Baumschutzverordnung; Erforderlichkeit; Baumschutz; Unterschutzstellung
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 01.02.1996
- Aktenzeichen
- BVerwG 4 B 303/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 12531
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Hamburg 02.12.1993 - 8 VG 2412/92
- OVG Hamburg - 18.08.1995 - AZ: Bf II 9/94
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BauR 1996, 539-541 (Volltext mit amtl. LS)
- DÖV 1996, 617 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1996, 1487-1488 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1996, 712 (amtl. Leitsatz)
- NuR 1996, 403-405 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Mit § 18 I 2 BNatSchG ist eine landesrechtliche Regelung des Baumschutzes für das Gesamtgebiet eines Stadtstaates vereinbar, wenn die Unterschutzstellung für den "gesamten Bestand an Bäumen" i. S. von Satz 1 der Vorschrift erforderlich ist.
2. Gültigkeitsvoraussetzung für eine Baumschutzverordnung ist nach § 18 I BNatSchG nur, daß die Unterschutzstellung aus den in dieser Vorschrift genannten Gründen hinsichtlich des Bestandes an Bäumen - nicht hinsichtlich jedes einzelnen Baumes erforderlich ist.