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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 16.06.1981, Az.: 1 BvL 89/78
„3. Rundfunkentscheidung“

Veranstaltung privater Rundfunksendungen; Freiheit des Rundfunks; Grundlinien der Rundfunkordnung ; Meinungsvielfalt; Regelungsbefugnis des Gesetzgebers

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
16.06.1981
Aktenzeichen
1 BvL 89/78
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1981, 11406
Entscheidungsname
3. Rundfunkentscheidung
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerfGE 57, 295 - 335
  • AfP 1981, 398-403
  • DVBl 1981, 915-922 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
  • DÖV 1981, 625-630 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1981, 960 (amtl. Leitsatz)
  • JZ 1981, 581-586 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1981, 1774-1778 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1981, 2158-2166 (Urteilsbesprechung von Prof. Dr. Christian Pestalozza)
  • Schmidt, DVBl 81, 920

Amtlicher Leitsatz

1. Art. 5 I 2 GG fordert für die Veranstaltung privater Rundfunksendungen eine gesetzliche Regelung, in der Vorkehrungen zur Gewährleistung der Freiheit des Rundfunks zu treffen sind.

2. Zu den Fragen, welche der Gesetzgeber zu regeln hat, gehört die Entscheidung über die Grundlinien der Rundfunkordnung. Im Rahmen des zugrunde gelegten Ordnungsmodells hat der Gesetzgeber sicherzustellen, daß das Gesamtangebot der inländischen Programme der bestehenden Meinungsvielfalt im wesentlichen entspricht.