Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 28.07.1983, Az.: 2 AZR 122/82
Schwerbehinderung; Kündigung
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 28.07.1983
- Aktenzeichen
- 2 AZR 122/82
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1983, 10206
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Lübeck 20.08.1981 - 3 Ca 1497/81
- LAG Kiel 19.02.1982 - 4 Sa 462/81
Rechtsgrundlagen
- § 22 Abs. 2 SchwbG
- § 24 Abs. 5 SchwbG
- § 65 Abs. 1 Ziff. 8 SchwbG
- § 134 BGB
Fundstellen
- BAGE 43, 210 - 222
- DB 1984, 133
- JR 1985, 88
- NJW 1984, 687 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Die Kündigung eines Schwerbehinderten, die ein Arbeitgeber ausspricht, ohne zuvor nach § 22 Abs. 2, § 24 Abs. 5 SchwbG den Vertrauensmann oder den Gesamtvertrauensmann der Schwerbehinderten unterrichtet und angehört zu haben, ist aus diesem Grunde weder wegen Fehlens einer Wirksamkeitsvoraussetzung noch wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot (§ 134 BGB i. V. m. § 65 Abs. 1 Ziffer 8 SchwbG) unwirksam.