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Bundesgerichtshof
Urt. v. 19.09.1989, Az.: XI ZR 10/89

Vorbereitungen; Vorverhandlungen; Schriftzwang; Schriftformerfordernis; Grundstückserwerb; Veräußerung; Notarielle Beurkundung; Wirtschaftlicher Druck

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
19.09.1989
Aktenzeichen
XI ZR 10/89
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1989, 13487
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DB 1990, 523-524 (Volltext mit amtl. LS)
  • DNotZ 1990, 651-654
  • Heckschen, DNotZ 90, 654
  • IBR 1990, 26-27 (Volltext mit red. LS u. Anm.)
  • JurBüro 1990, 92 (Kurzinformation)
  • NJW 1990, 390-392 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW-RR 1990, 207 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Vereinbarungen, die lediglich zur Vorbereitung eines angestrebten Vertrages über den Erwerb oder die Veräußerung eines Grundstücks geschlossen werden, bedürfen grundsätzlich auch dann nicht in entsprechender Anwendung des § 313 S. 1 BGB der notariellen Beurkundung, wenn sich aus ihnen ein wirtschaftlicher Druck ergeben kann, das Grundstücksgeschäft auch tatsächlich einzugehen.