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Bundesgerichtshof
Urt. v. 05.10.1989, Az.: III ZR 34/88

Darlehn; Kreditwesen; Kreditgewährungsverbot; Bundesaufsichtsamt; Konkurs; Konkursanfechtung; Konkurs

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
05.10.1989
Aktenzeichen
III ZR 34/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1989, 13114
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • KTS 1990, 225-229
  • MDR 1990, 416 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1990, 1356-1358 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW-RR 1990, 687 (amtl. Leitsatz)
  • WM 1990, 54-57 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Eine Darlehensvereinbarung, die gegen ein vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen nach § 46 I KWG angeordnetes Kreditgewährungsverbot verstößt, ist nicht nach § 134 BGB nichtig.

2. Darlehensvertrag trotz Verbots durch das Bundesaufsichtsamt (§ 46 KWG). § 138 I BGB kann anwendbar sein, wenn beide Vertragspartner sich des Verstoßes bewußt waren und außerdem die Voraussetzungen einer Konkursanfechtung nach § 31 KO vorlagen.