Bundesfinanzhof
Urt. v. 23.08.1995, Az.: II R 97/92
Änderungsbescheid; Ausschlußfrist
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 23.08.1995
- Aktenzeichen
- II R 97/92
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 11449
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 32 GrStG
- § 34 GrStG
Fundstellen
- BB 1996, 255-257 (Volltext mit amtl. LS)
- BFH/NV 1996, 358-360
Amtlicher Leitsatz
Wird einem Steuerpflichtigen erst nach dem 31.3. des auf den Erlaßzeitraum (§ 34 I 1 GrStG) folgenden Kalenderjahres ein die ursprüngliche Grundsteuerfestsetzung erhöhender Änderungsbescheid bekanntgegeben, kann innerhalb der analog anwendbaren Ausschlußfrist des § 34 II 2 GrStG Erlaß der die bisherige Steuerschuld übersteigenden (Erhöhungs-)Beträge beantragt werden; die dreimonatige Antragsfrist beginnt in diesem Fall mit der - wirksamen - Bekanntgabe des Verwaltungsakts (Anschluß an die Rechtsprechung des BVerwG, Urteil vom 21.9.1984 - 8 C 62/82, BStBl. II 1984, 870).