Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 29.05.1991, Az.: BVerwG 8 C 67/89
Baurecht Grundstückserschließung; Hindernis
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 29.05.1991
- Aktenzeichen
- BVerwG 8 C 67/89
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1991, 12832
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VGH Mannheim 20.04.1989 - 2 S 559/87
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BVerwGE 88, 248 - 254
- DVBl 1991, 1306-1308 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1991, 1089-1090 (Volltext mit amtl. LS)
- ZMR 1991, 356-358 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Das Bestehen eines unter dem Blickwinkel des § 131 I für ausräumbar zu haltenden, in der Verfügungsmacht der Gemeinde stehenden Hindernisses tatsächlicher Art berührt das Erschlossensein eines Grundstücks i. S. § 133 I nicht, wenn sich die Gemeinde zur Ausräumung des Hindernisses auf ihre Kosten bereiterklärt hat, die Beseitigung jedoch deshalb scheitert, weil der Grundstückseigentümer seine Mitwirkung verweigert.