Bundesgerichtshof
Urt. v. 13.06.1989, Az.: VI ZR 216/88
Aufklärungspflicht des Gerichts; Beweisaufnahme; Falsche Beurteilung der Sach- und Rechtslage
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 13.06.1989
- Aktenzeichen
- VI ZR 216/88
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 13333
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 139 Abs. 1 ZPO
- § 252 S. 2 ZPO
- § 278 Abs. 3 ZPO
Fundstellen
- MDR 1989, 1091-1092 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1989, 2756-2757 (Volltext mit amtl. LS)
- VersR 1989, 931 (Volltext mit red. LS)
Redaktioneller Leitsatz
Redaktioneller Leitsatz:
Hält das Gericht einen weiteren Beweisantritt für erforderlich, obwohl in der bisherigen Beweisaufnahme die Behauptung des Beweisführers voll bestätigt wurde, ist es verpflichtet, die beweisführende Partei auf eine erkennbar falsche Beurteilung der Sach- und Rechtslage hinzuweisen.