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Bundesgerichtshof
Urt. v. 30.05.1968, Az.: III ZR 54/67

Ansprüche aus Truppenschäden; Materiell-rechtlicher Verlust; Versäumung der Anmeldefrist; Wiedereinsetzungsverfahren; Vertreterverschulden; Wiedereinsetzungsfrist

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
30.05.1968
Aktenzeichen
III ZR 54/67
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1968, 11028
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DVBl 1969, 220 (Kurzinformation)
  • MDR 1968, 909-910 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1968, 2009-2011 (Volltext mit amtl. LS) "Wiedereinsetzungsverfahren"
  • VersR 1968, 947

Redaktioneller Leitsatz

1. Der materiell-rechtliche Verlust der Ansprüche aus Truppenschäden ist Folge der Versäumung der dreimonatigen Anmeldefrist des Art. 6 Abs. 1 AGNTS.

2. Für das Wiedereinsetzungsverfahren (Art. 6 Abs. 3 AGNTS) sind bei Versäumung der Anmeldefrist auch § 232 Abs. 2 ZPO (Vertreterverschulden) und § 234 Abs. 1 u. 2 ZPO (Wiedereinsetzungsfrist) anzuwenden.