Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 06.12.1978, Az.: BVerwG 8 C 59/77
Verwendungsgrad; Rechtswidrige Musterungsentscheidung; Eintritt der Vollziehbarkeit; Grundlage der Einberufung; Fachschule für Sozialpädagogik; Anerkennungspraktikum; Selbständige Ausbildungsabschnitte
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 06.12.1978
- Aktenzeichen
- BVerwG 8 C 59/77
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1978, 11008
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Braunschweig 28.06.1977 - III A 188/77
Rechtsgrundlagen
- § 3 Abs. 2 S. 1 WehrPflG
- § 3 Abs. 2 S. 4 WehrPflG
- § 8a Abs. 1 S. 1 WehrPflG
- § 8a Abs. 2 S. 1 WehrPflG
- § 12 Abs. 4 S. 1 WehrPflG
- § 12 Abs. 4 S. 2 Nr. 3 Buchst. a WehrPflG
- § 17 Abs. 5 WehrPflG
- § 21 Abs. 1 S. 1 WehrPflG
- § 33 Abs. 2 S. 1 WehrPflG
- § 35 Abs. 1 S. 2 WehrPflG
- § 13 Abs. 1 MustV
- § 43 Abs. 3 VwVfG
- § 44 Abs. 1 VwVfG
- § 44 Abs. 2 Nr. 4 VwVfG
Fundstelle
- Buchholz 448.0 § 8a WPflG Nr 27
Amtlicher Leitsatz
1. Eine wegen fehlender Festsetzung auch des Verwendungsgrades rechtswidrige Musterungsentscheidung ist nicht nichtig (Anschluß BVerwG, 26.07.1978, 8 C 11.78) und kann deshalb nach Eintritt der Vollziehbarkeit Grundlage der Einberufung sein.
2. Der Besuch einer Fachschule für Sozialpädagogik in Niedersachsen und das sich hieran anschließende einjährige Anerkennungspraktikum sind wehrrechtlich zwei voneinander getrennte selbständige Ausbildungsabschnitte.