Bundesgerichtshof
Urt. v. 11.05.1989, Az.: III ZR 88/87
Amtshaftungsanspruch; Verjährung; Schadensersatz; Kompensationder Vermögenseinbuße
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 11.05.1989
- Aktenzeichen
- III ZR 88/87
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 13262
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DVBl 1989, 1094-1097 (Volltext mit amtl. LS)
- JuS 1990, 408
- MDR 1990, 31 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1990, 245-247 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1990, 194 (amtl. Leitsatz)
- VersR 1989, 959-961 (Volltext mit red. LS)
- WM 1990, 202-208 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Die Verjährung des Amtshaftungsanspruchs beginnt nicht, solange dem Geschädigten die Erhebung einer Klage deswegen nicht zumutbar ist, weil die aussichtsreiche Möglichkeit besteht, durch Verhandlungen mit der Behörde zwar nicht Schadensersatz im engeren Sinne zu erlangen, wohl aber eine anderweitige Kompensation, durch die die Vermögenseinbuße ausgeglichen wird, ohne daß es eines Schadensersatzprozesses bedürfte.