Bundessozialgericht
Urt. v. 26.10.1989, Az.: 6 RKa 25/88
Disziplinarverfahren; Ausschließung ; Disziplinarausschuß ; Stellungnahme des Sozius; Befangenheitsfrage
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 26.10.1989
- Aktenzeichen
- 6 RKa 25/88
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 11432
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Mainz 04.02.1987 - S 1 Ka 31/86
- LSG Mainz 10.12.1987 - L 5 Ka 5/87
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BSGE 66, 20 - 24
- MDR 1990, 657-658 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Ein Rechtsanwalt ist als Vorsitzender des Disziplinarausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung nicht ohne weiteres ausgeschlossen, wenn die Einleitung des Disziplinarverfahrens auf einer Stellungnahme seines Sozius in der Sache beruht. Zur Frage der Befangenheit in diesem Fall.