Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 07.06.1963, Az.: 1 AZR 276/62
Einstellung; Arbeitsvertrag; Vertragsverhandlung
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 07.06.1963
- Aktenzeichen
- 1 AZR 276/62
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1963, 10047
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Berlin 17.05.1962 - 2 Sa 3/62
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BAGE 14, 206 - 212
- DB 1963, 1122 (Volltext mit amtl. LS)
- DB 1963, 1364 (Volltext mit amtl. LS)
- JZ 1964, 324-325
- MDR 1963, 874 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1963, 1843-1844 (Volltext mit amtl. LS) "übergangene Beweisanträge"
- VersR 1963, 1062 (red. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Der Arbeitgeber darf bei Verhandlungen über den Abschluß eines Arbeitsvertrages in dem Arbeitnehmer nicht die gerechtfertigte Annahme erwecken, es werde bestimmt zu dem Abschluß des Arbeitsvertrages kommen, der Arbeitnehmer könne seine bisherige Stellung ohne großes Risiko kündigen; kommt es in einem solchen Falle nicht zum Abschluß des Arbeitsvertrages so hat der schuldhaft handelnde Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Vertrauensschaden zu ersetzen.