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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 26.05.2020, Az.: XI ZR 414/19

Verwerfung der Nichtzulassungsbeschwerde als unzulässig bzgl. Erreichens der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer von über 20.000 €

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
26.05.2020
Aktenzeichen
XI ZR 414/19
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2020, 23874
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2020:260520BXIZR414.19.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG München I - 15.04.2019 - AZ: 28 O 12061/18
OLG München - 23.07.2019 - AZ: 17 U 2433/19

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Mai 2020 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Joeres und Dr. Grüneberg sowie die Richterinnen Dr. Menges und Dr. Derstadt

beschlossen:

Tenor:

Die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluss des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 23. Juli 2019 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.

Streitwert: 19.799,80 €

Gründe

1

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig, weil die mit der Revision geltend zu machende Beschwer von über 20.000 € nicht erreicht ist (§ 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO). Der Wert des von dem Kläger verfolgten Klagebegehrens bemisst sich nach dem Nettodarlehensbetrag zuzüglich der Kaufpreisanzahlung. Die in dem Zahlungsantrag enthaltenen Zinszahlungen bleiben ebenso wie die geltend gemachten vorgerichtlichen Anwaltskosten als Nebenforderungen nach § 4 Abs. 1 Halbs. 2 ZPO außer Betracht. Dem Antrag auf Feststellung des Annahmeverzugs kommt neben der in der Hauptsache geltend gemachten Zug-um-Zug-Verurteilung keine eigenständige wirtschaftliche Bedeutung zu.

Ellenberger
Joeres
Grüneberg
Menges
Derstadt