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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 12.09.1996, Az.: 7 AZR 790/95

Arbeitsvertrag; Befristung; Mehrbedarf; Vorübergehender Mehrbedarf; Rechtfertigung einer Befristung; Erwartung; Prognose; Offenlegung; Art und Umfang des Mehrbedarfs

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
12.09.1996
Aktenzeichen
7 AZR 790/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1996, 10079
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Bremen 21.07.1994 6 Ca 6698/93
ArbG Bremen 21.07.1994 6 Ca 6699/93
LAG Bremen - 12.07.1995 - AZ: 2 Sa 12/95

Fundstellen

  • AuR 1997, 82 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1996, 2045 (Pressemitteilung)
  • BB 1997, 371-372 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB 1997, 232-233 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1997, 1029 (amtl. Leitsatz)
  • NWB 1997, 163
  • NZA 1997, 313-315 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1997, 126 (amtl. Leitsatz)
  • ZTR 1997, 87 (amtl. Leitsatz)
  • ZfPR 1997, 123 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Ein vorübergehender Mehrbedarf an Arbeitskräften kann die Befristung eines Arbeitsverhältnisses rechtfertigen, wenn im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zu erwarten ist, daß für eine Beschäftigung des befristet eingestellten Arbeitnehmers nach Ablauf der Vertragszeit kein Bedarf mehr besteht. Dafür hat der Arbeitgeber eine Prognose zu Umfang und Dauer des voraussichtlichen Mehrbedarfs zu erstellen. Deren Grundlage hat er offenzulegen.