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Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 24.02.2005, Az.: BVerwG 10 B 6.05

Anforderungen an die Darlegung einer Anhörungsrüge; Zulässigkeit einer Anhörungsrüge

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
24.02.2005
Aktenzeichen
BVerwG 10 B 6.05
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2005, 10978
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Osnabrück - 17.12.2002 - AZ: 1 A 193/02
BVerwG - 08.06.2004 - AZ: BVerwG 10 B 31.05 (10 B 11.05)
OVG Niedersachsen - 13.09.2004 - AZ: 14 PS 1/04
VG Osnabrück - 27.10.2004 - AZ: 1 B 33/04
OVG Niedersachsen - 03.12.2004 - AZ: 1 ME 301/04
BVerwG - 01.02.2005 - AZ: BVerwG 10 B 75.04
BVerwG - 01.02.2005 - AZ: BVerwG 10 B 75.04
nachfolgend
BVerwG - 30.03.2005 - AZ: BVerwG 10 B 11/05
BVerwG - 08.06.2005 - AZ: BVerwG 10 B 31/05
BVerwG - 25.01.2006 - AZ: BVerwG 10 KSt 5/05 (10 B 60.05 u.a.)
FG Niedersachsen - 02.02.2006 - AZ: 1 K 350/05
FG Niedersachsen - 02.02.2006 - AZ: 1 K 24/06
VG Osnabrück - 27.04.2006 - AZ: 1 A 180/06
VG Osnabrück - 26.06.2006 - AZ: 1 A 180/06
FG Münster - 04.07.2006 - AZ: 8 V 1640/06 F
FG Münster - 06.07.2006 - AZ: 8 V 1640/06 F
FG Münster - 06.07.2006 - 8 Ko 2176/06 GK (8 K 1962/06 S)
FG Münster - 06.07.2006 - 8 V 2176/06 GK (8 V 2177/06)
BFH - 18.07.2006 - AZ: X B 39/06
BFH - 30.08.2006 - AZ: X B 39/06
BFH - 30.08.2006 - AZ: IX B 139/06
BVerfG - 19.12.2006 - AZ: 2 BvR 2357/06

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 24. Februar 2005
durch
den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts Hien und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Vallendar und Prof. Dr. Eichberger
beschlossen:

Tenor:

Die Anhörungsrüge der Beschwerdeführer wird zurückgewiesen.

Die Beschwerdeführer tragen die Kosten des Rügeverfahrens.

Gründe

1

Die gestützt auf § 152 a VwGO erhobene Anhörungsrüge der Beschwerdeführer gegen den Beschluss des Senats vom 1. Februar 2005 - BVerwG 10 B 75.04 - bleibt ohne Erfolg.

2

Es spricht viel dafür, dass die Rüge schon deshalb unzulässig ist, weil der damit angegriffene Beschluss des Senats seinerseits bereits die "außerordentliche Beschwerde" der Beschwerdeführer gegen einen teilweise auf § 173 VwGO in Verbindung mit § 321 a ZPO a.F. ergangenen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts als unzulässig verworfen hat. Auch in solchen Fällen dürfte einer Anhörungsrüge der Rügeausschluss des § 152 a Abs. 4 Satz 3 VwGO entgegenstehen.

3

Die Anhörungsrüge kann jedenfalls deshalb keinen Erfolg haben, weil von den Beschwerdeführern weder in irgendeiner Weise dargelegt wird (§ 152 a Abs. 2 Satz 6 VwGO), noch in der Sache erkennbar ist, weshalb die unterbliebene, nach der Auffassung der Beschwerdeführer aber notwendige Beiladung des Finanzamts Lingen/Ems in dem Beschwerdeverfahren vor dem Senat den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör in entscheidungserheblicher Weise verletzt haben könnte. Die weiteren Ausführungen in der Rügeschrift zu verwaltungsverfahrens- und materiellrechtlichen Fragen vermögen ohnehin keinen Gehörsverstoß im Sinne des § 152 a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 VwGO aufzuzeigen.

4

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO. Einer Streitwertfestsetzung bedarf es nicht, da sich die Gerichtsgebühr unmittelbar aus Nr. 5400 der Anlage 1 zum GKG ergibt.

Hien
Vallendar
Prof.
Dr. Eichberger