Bundesgerichtshof
Beschl. v. 10.02.2010, Az.: 2 StR 532/09
Zurückweisung einer Anhörungsrüge aufgrund fehlender Mängel bei der Anhörung des Verurteilten
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 10.02.2010
- Aktenzeichen
- 2 StR 532/09
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2010, 11075
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- BGH - 16.12.2009 - AZ: 2 StR 532/09
Verfahrensgegenstand
Versuchter Mord u. a.
Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 10. Februar 2010
beschlossen:
Tenor:
Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss des Senats vom 16. Dezember 2009 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.
Gründe
Die Anhörungsrüge ist unbegründet. Der Senat hat weder zum Nachteil des Verurteilten Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet, zu denen er nicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen. Der Beschwerdeführer ist durch die Stellungnahme des Generalbundesanwaltes auf die mögliche Aufhebung des Maßregelausspruches hingewiesen worden. Dass er sich über die daraus gegebenenfalls resultierenden rechtlichen Konsequenzen im Klaren war, zeigt der Schriftsatz seiner Verteidigerin vom 1. Dezember 2009.
Die Zurücknahme der Revision ist nach der Entscheidung des Senates über das Rechtsmittel nicht mehr zulässig und damit gegenstandslos.
Fischer
Roggenbuck
Appl
Schmitt