Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 03.06.2020, Az.: 2 BvR 2061/19
Wiederholung einer einstweiligen Anordnung hinsichtlich Aussetzung der Vollstreckung der Freiheitsstrafe
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 03.06.2020
- Aktenzeichen
- 2 BvR 2061/19
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2020, 22774
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200603.2bvr206119
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Essen - 08.06.2017 - AZ: 32 KLs 6/16
- BGH - 20.06.2018 - AZ: 4 StR 561/17
- BVerfG - 10.12.2019 - AZ: 2 BvR 2061/19
- nachfolgend
- BVerfG - 17.05.2021 - AZ: 2 BvR 2061/19
- BVerfG - 04.11.2021 - AZ: 2 BvR 2061/19
Rechtsgrundlage
Tenor:
Die einstweilige Anordnung vom 10. Dezember 2019 wird bis zu einer Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, längstens für die Dauer von sechs Monaten, wiederholt (§ 32 Abs. 6 Satz 2 BVerfGG).
[Gründe]
I.
Das Bundesverfassungsgericht hat durch einstweilige Anordnung vom 10. Dezember 2019 die Vollstreckung der Freiheitsstrafe des Beschwerdeführers aus dem Urteil des Landgerichts Essen vom 8. Juni 2017 - 32 KLs 6/16 - nach Maßgabe des Beschlusses des Bundesgerichtshofs vom 20. Juni 2018 - 4 StR 561/17 - bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde des Beschwerdeführers in der Hauptsache ausgesetzt.
II.
Das Bundesverfassungsgericht kann eine einstweilige Anordnung dann wiederholen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für den erstmaligen Erlass einer solchen Anordnung noch gegeben sind (vgl. BVerfGE 21, 50; 89, 113 [BVerfG 17.08.1993 - 1 BvR 1474/92] <115 f.>; 97, 102 <102>). Dies ist vorliegend der Fall. Zur Begründung wird auf den Beschluss vom 10. Dezember 2019 verwiesen.