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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 02.10.1975, Az.: 3 AZR 28/75

Nachvertragliche Wettbewerbsverbote; Arbeitnehmer mit Spitzenverdiensten; Karenzentschädigung; Verdienstgrenze; Hochbesoldete; Justiziabilität; Verfassungskonforme Auslegung

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
02.10.1975
Aktenzeichen
3 AZR 28/75
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1975, 10005
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Hamburg 29.08.1973 - 13 Ca 127/71
LAG Hamburg 01.11.1974 - 3 Sa 150/73

Fundstellen

  • BAGE 27, 284 - 291
  • DB 1975, 2044 (Volltext)
  • DB 1976, 54-55 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1976, 257-258 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1976, 342-344 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Nachvertragliche Wettbewerbsverbote müssen auch bei Arbeitnehmern mit Spitzenverdiensten eine Karenzentschädigung vorsehen, um Verbindlichkeit beanspruchen zu können. Die Verdienstgrenze für sog. "Hochbesoldete" i. S. des § 75 b Satz 2 HGB, die unjustiziabel geworden ist, läßt sich nicht im Wege der verfassungskonformen Auslegung neu bestimmen.