Bundesgerichtshof
Beschl. v. 22.04.2020, Az.: V ZB 135/18
Bestimmung des Gegenstandswerts eines Rechtsbeschwerdeverfahrens
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 22.04.2020
- Aktenzeichen
- V ZB 135/18
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2020, 19172
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2020:220420BVZB135.18.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Darmstadt - 24.03.2017 - AZ: 61 K 117/07
- LG Darmstadt - 27.04.2018 - AZ: 5 T 246/17
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- JurBüro 2020, 487
- RVGreport 2020, 432-433
- ZfIR 2020, 485-486
Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 22. April 2020 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterin Prof. Dr. Schmidt-Räntsch, den Richter Dr. Kazele, die Richterin Haberkamp und den Richter Dr. Hamdorf
beschlossen:
Tenor:
Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt für die Vertretung der Beteiligten zu 1 212.500 €.
Gründe
Der Gegenstandswert für die Vertretung der Beteiligten bestimmt sich nach § 26 RVG, da auch eine Teilungsversteigerung eine Zwangsversteigerung im Sinne dieser Vorschrift ist (LG Köln, AnwBl 1981, 75, 76; Riedel/Sußbauer/Potthoff, RVG, 10. Aufl., § 26 Rn. 4). Nach § 26 Nr. 2 Halbsatz 2 RVG ist hier für jeden der Beteiligten die Hälfte des Gegenstands der Versteigerung anzusetzen. Dieser entspricht nach § 26 Nr. 1 Halbsatz 4 RVG dem nach § 74a Abs. 5 ZVG festgesetzten Verkehrswert des zu versteigernden Grundstücks, hier 425.000 €.