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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 11.07.2001, Az.: 2 StR 210/01

Revisionsrechtfertigung ; Ergänzung des Urteilsspruchs; Einziehung des Führerscheins

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
11.07.2001
Aktenzeichen
2 StR 210/01
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2001, 16525
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 23. Januar 2001 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, daß nach dem Satz "Die Fahrerlaubnis des Angeklagten wird entzogen" der Satz "Sein Führerschein wird eingezogen" eingefügt wird.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Gründe

1

Die Nachprüfung des Urteil aufgrund der Revisionsrechtfertigung hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben (§ 349 Abs. 2 StPO). Der Urteilsspruch bedarf jedoch der Ergänzung insoweit, als auch die Einziehung des Führerscheins ausgesprochen werden muß (§ 69 Abs. 3 Satz 2 StGB). Das konnte der Senat nachholen (vgl. u. a. Senatsbeschluß vom 17. Juni 1998 - 2 StR 218/98).