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Bundesgerichtshof
Urt. v. 14.11.1990, Az.: VIII ZR 13/90

Mietsache ; Unterbliebene Übergabe; Vertretenmüssen des Mieters; Nachträgliche Unmöglichkeit; Zeitablauf; Annahmeverzug des Mieters; Versäumen eines Termins

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
14.11.1990
Aktenzeichen
VIII ZR 13/90
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1990, 14052
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DB 1991, 1376-1377 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1991, 524-525 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJ 1991, 231 (amtl. Leitsatz)
  • NJW 1993, 689-695 (Urteilsbesprechung von Wiss. Mitarbeiter Peter Rädler) "zur Vorschrift des § 552 BGB"
  • NJW-RR 1991, 267-268 (Volltext mit amtl. LS)
  • WM 1991, 328-331 (Volltext mit amtl. LS)
  • WuM 1991, 25-27 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZMR 1991, 57-60 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

1. Der Mieter muß den vereinbarten Mietzins trotz unterbliebener Übergabe der Mietsache zahlen, wenn nur er es zu vertreten hat, daß die Übergabe unterbleibt.

2. Die nachträgliche Unmöglichkeit der Gebrauchsüberlassung infolge Zeitablaufs geht zu Lasten des Mieters, wenn er in Annahmeverzug steht.

3. Zum Annahmeverzug eines Mieters, wenn dieser einen kalendermäßig bestimmten Termin zur Übergabe (Übernahme) der Mieträume bzw. des Mietgrundstücks versäumt.